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Störfeuer gegen RWE-Deal: Eon sieht Klage der Konkurrenz gelassen

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28.05.2020 | 14:52

ESSEN (dpa-AFX) - Eon-Chef Johannes Teyssen sieht den Klagen mehrerer regionaler Energieversorger gegen seinen Deal mit dem einstigen Rivalen RWE gelassen entgegen. "Wir messen diesen Klagen, wenn überhaupt, äußerst geringe Erfolgsaussichten zu", sagte Teyssen am Donnerstag bei der online abgehaltenen Eon-Hauptversammlung. Die Kläger sehen durch die Vereinbarung von Eon und RWE erhebliche Nachteile für den Wettbewerb und die Verbraucher.

Die von elf Unternehmen um die Frankfurter Mainova beim Gericht der Europäischen Union angekündigte Klage richte sich gegen die Freigabe der EU für den Verkauf der erneuerbaren Energien von Eon an RWE, sagte Teyssen. Er rechne fest mit weiteren Klagen. Sie könnten den Zeitplan für die vollständige Integration der RWE-Tochter Innogy bei Eon aber nicht aufhalten. Das Verfahren zur Eintragung der Verschmelzung ins Handelsregister sei sehr fortgeschritten. Die volle Integration von Innogy werde wie geplant bis Jahresende abgeschlossen sein.

Eon und RWE haben eine weitreichende Neuaufteilung ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Dazu haben sie die RWE-Tochter Innogy unter sich aufgeteilt. Eon hat die Energienetze und das Kundengeschäft von Innogy übernommen und versorgt jetzt rund 50 Millionen Kunden in Europa mit Strom und Gas. RWE hat die erneuerbaren Energien von Eon erhalten und bekommt noch die Ökostromproduktion von Innogy.

Teyssen möchte auch nach Ende der Corona-Krise Aktionärstreffen des größten deutschen Energiekonzerns online abhalten. Es gebe zwar noch deutlichen Raum für Verbesserungen. Er werbe aber "ausdrücklich dafür, den Weg für eine modernere und zeitgerechtere Hauptversammlung zu suchen".

Wegen der Corona-Pandemie hat der Gesetzgeber Aktiengesellschaften in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen erlaubt. Viele Konzerne nutzen die auf dieses Jahr befristete Ausnahmeregelung. Teyssen warnte davor, die neuen Möglichkeiten "leichtfertig in einem Jahr wieder wegzuwerfen". Von Mischformaten aus Online- und Präsenzveranstaltung halte er nichts.

Als großer europäischer Versorger spüre Eon nach dem coronabedingten Einbruch des Stromverbrauchs noch keine spürbare Belebung der Nachfrage. "Wir sind fast noch auf einem festgefrorenen Plateau von minus 10 Prozent." Ohne eine Belebung der Nachfrage würden sich die Wirtschaft und der Stromabsatz nicht erholen./hff/DP/men

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
E.ON SE 0.15%10.305 verzögerte Kurse.8.04%
INNOGY SE 0.00%Schlusskurs.-2.24%
RWE AG 1.36%32.11 verzögerte Kurse.15.83%

© dpa-AFX 2020
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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 61 216 Mio 69 352 Mio -
Nettoergebnis 2020 1 454 Mio 1 647 Mio -
Nettoverschuldung 2020 33 725 Mio 38 207 Mio -
KGV 2020 17,8x
Dividendenrendite 2020 4,60%
Marktkapitalisierung 26 830 Mio 30 163 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2019
Marktkap. / Umsatz 2020 0,99x
Mitarbeiterzahl 77 489
Streubesitz 83,7%
Trends aus der Chartanalyse E.ON SE
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralNeutral
Ergebnisentwicklung
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Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 25
Mittleres Kursziel 10,67 €
Letzter Schlusskurs 10,29 €
Abstand / Höchstes Kursziel 21,5%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 3,65%
Abstand / Niedrigstes Ziel -16,4%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Johannes Teyssen Chairman-Management Board
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Karsten Wildberger Chief Operating Officer-Commercial
Marc Spieker Chief Financial Officer
Teresa Marie Jäschke Head-Digitization, IT, HR & Diversity
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
E.ON SE8.04%30 163
ORSTED A/S15.65%50 479
NATIONAL GRID PLC-2.34%40 357
SEMPRA ENERGY-20.16%35 380
ELECTRICITÉ DE FRANCE-10.07%31 102
ENGIE-20.94%30 886