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AKASOL AG: AKASOL steigert im ersten Quartal 2020 die Gesamtleistung und erreicht bedeutende Meilensteine zur Ausweitung der Produktionskapazitäten

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25.05.2020 | 07:31

    AKASOL AG: AKASOL steigert im ersten Quartal 2020 die Gesamtleistung und erreicht bedeutende
Meilensteine zur Ausweitung der Produktionskapazitäten

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DGAP-News: AKASOL AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
AKASOL AG: AKASOL steigert im ersten Quartal 2020 die Gesamtleistung und
erreicht bedeutende Meilensteine zur Ausweitung der Produktionskapazitäten

25.05.2020 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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AKASOL steigert im ersten Quartal 2020 die Gesamtleistung und erreicht
bedeutende Meilensteine zur Ausweitung der Produktionskapazitäten

- Gesamtleistung mit 12,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr um 22%
gesteigert (Q1 2019: 10,1 Mio. EUR)

- Produktionsunterbrechungen der Großkunden konservieren Konzernumsatz im
ersten Quartal bei 8,0 Mio. EUR ein (Q1 2019: 9,1 Mio. EUR)

- EBIT mit -2,4 Mio. EUR (Q1 2019: 0,0 Mio. EUR) unter den
COVID-19-Rahmenbedingungen innerhalb AKASOLs Erwartungen

- Bedeutende Meilensteine zur signifikanten Ausweitung der
Produktionskapazität erreicht

- Gesamtauftragsbestand unverändert stabil bei rund 2 Mrd. EUR bis 2027

Darmstadt, 25. Mai 2020 - Die AKASOL AG ('AKASOL"; ISIN DE000A2JNWZ9), ein
führender deutscher Entwickler und Hersteller von
Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge,
Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen,
hat im ersten Quartal 2020, das bereits spürbar von negativen Auswirkungen
der COVID-19-Pandemie beeinflusst war, die Gesamtleistung auf 12,9 Mio. EUR
gesteigert. Aufgrund der trotz Corona-Krise verhältnismäßig hohen Nachfrage
durch Bestands- und Neukunden lag der Auftragsbestand bis 2027 zum Stichtag
31. März 2020 auf einem konstant hohen Niveau von rund 2 Mrd. EUR. Ein
wichtiges Element war dabei der Abschluss des Großauftrags mit ALSTOM zur
Lieferung von Batteriesystemen für die weltweit ersten mit Brennstoffzellen
betriebenen Nahverkehrszüge Coradia iLint.

'Mit dem Auftrag von ALSTOM unterstreichen wir unsere weitreichende
Expertise in der Entwicklung von Hochleistungs-Batteriesystemen, die neben
ihrem Einsatz in vollelektrischen Fahrzeugen ebenfalls für alternative
Antriebstechnologien wie beispielsweise im Bereich der Wasserstoff-Antriebe
essenziell sind. Die Zusammenarbeit mit dem Bahntechnik-Spezialisten werten
wir als klare Bestätigung, dass wir auch für den Schienenverkehr als Teil
des Off-Highway-Bereichs ein wichtiger strategischer Partner sind, der genau
die Batteriesystemlösungen anbietet, die der Markt für innovative und
zukunftsfähige E-Mobilitätskonzepte erwartet", sagt Sven Schulz, CEO der
AKASOL AG. Die Lieferung der insgesamt 40 so genannten Powerpacks (kompakter
Stahlbau, bestehend aus mehreren Batteriesystemen, sowie Kühlaggregat und
weiteren Komponenten) für die Coradia iLint-Züge sei der erste Schritt, um
für AKASOL das enorme Marktpotenzial im Bereich von
Brennstoffzellen-Anwendungen zu erschließen.

Neben der Expansion im Bereich der Brennstoffzellenantriebe und der damit
verbundenen Ausweitung des Auftragsbestands hat AKASOL im ersten Quartal
2020 auch die notwendigen Fortschritte im Aufbau der Strukturen zur
Vorbereitung auf das erwartete dynamische Wachstum erzielt. So hat das
Unternehmen im Verlauf des ersten Quartals am Standort Langen seine zweite
Serienproduktionslinie für Li-Ionen-Batteriesysteme bereits sechs Monate
früher als ursprünglich geplant in Betrieb genommen. Mit der Implementierung
der zweiten Fertigungslinie hat AKASOL seine jährliche maximale
Produktionskapazität in Langen auf bis zu 800 MWh ausgeweitet und damit
gegenüber dem Jahr 2019 mehr als verdoppelt. Darüber hinaus hat das
Unternehmen in den ersten Monaten des laufenden Jahres einen Auftrag zur
Lieferung vollautomatisierter Produktionsanlagen für seine Gigafactory 1 am
neuen Standort in Darmstadt erteilt, in der bereits ab Mitte 2021 die neuen
Ultrahochenergie-Batteriesysteme vom Typ AKASystem AKM CYC produziert
werden. 'Mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5 GWh in der neuen Gigafactory
1 sehen wir uns gut aufgestellt, um die von unseren Serienkunden für die
kommenden Jahre bestellten Batteriesysteme liefern zu können", schildert
Sven Schulz. In Verbindung mit dem Serienproduktionsstandort Langen werde
AKASOL über die mit Abstand größten
Nutzfahrzeugbatteriesystem-Produktionskapazitäten in Europa verfügen und
unterstreicht mit dem sukzessiven Ausbau seiner Fertigungslinien die
zunehmende Dynamik auf dem weltweiten Markt für leistungsstarke
Batteriesysteme, so Schulz. 'Durch den planmäßigen Fortschritt in der
Errichtung der Gigafactory 1 und des neuen Headquarters in Darmstadt haben
wir im ersten Quartal wichtige Meilensteine zur Umsetzung unserer
Expansionsstrategie erreicht."

Mit 8,0 Mio. EUR lag der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des
Geschäftsjahres 2020 unter dem Vorjahresquartal (Q1 2019: 9,1 Mio. EUR).
'Unser ökonomisches Umfeld war im ersten Quartal 2020 ab Ende Februar
bereits merklich durch die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie
belastet. Einige unserer Serienkunden haben in dieser Zeit bis zu zwei
Monate Blockpausen eingelegt und ihre Produktion zur Eindämmung der
Virusausbreitung unterbrochen, sodass AKASOL bestellte Systeme aus
logistischen Gründen nicht mehr an die Kunden ausliefern konnte und deshalb
dafür im März keine weiteren Umsätze verbuchte. Dennoch blicken wir
angesichts der historischen Auswirkungen dieser Krise im Großen und Ganzen
noch zufrieden auf die Resultate des ersten Quartals zurück", erläutert
Carsten Bovenschen, CFO der AKASOL AG.

Unter der Annahme einer schrittweisen Normalisierung des wirtschaftlichen
Umfelds geht der AKASOL-Vorstand für den weiteren Geschäftsverlauf des
Jahres zum aktuellen Zeitpunkt von einer positiven Entwicklung und einer
Erholung des Geschäfts in der zweiten Jahreshälfte aus. 'Aufgrund der uns
gegenüber auch während der Blockpausen weitestgehend bestätigten
Gesamtjahresprognosen und den Fahrzeugbestellungen bei unseren Kunden sowie
auf Basis der kürzlich abgeschlossenen Entwicklungsaufträge rechnen wir
derzeit mit recht deutlichen Nachholeffekten nach der Krise und insbesondere
im zweiten Halbjahr 2020, sodass wir selbst auch bislang keine Unterbrechung
der eigenen Produktion veranlasst haben", sagt Carsten Bovenschen. Im
Anstieg der Gesamtleistung auf 12,9 Mio. EUR im ersten Quartal 2020 (Q1
2019: 10,1 Mio. EUR) schlägt sich die Vorratsproduktion von Batteriesystemen
nieder. 'Vor dem Hintergrund unseres hohen Auftragsbestands sowie der
Abrufplanungen unserer Kunden und ohne unser eigenes Working Capital aus den
Augen zu verlieren, haben wir auch trotz der herausfordernden
COVID-19-Rahmenbedingungen alles getan, um im weiteren Jahresverlauf unsere
Kunden zügig mit unseren leistungsfähigen Li-Ionen-Batteriesystemen
beliefern zu können", führt Carsten Bovenschen weiter aus.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag für das erste Quartal 2020
bei -2,4 Mio. EUR (Q1 2019: 0,0 Mio. EUR). Der Rückgang gegenüber dem
Vorjahresquartal ist zum einen auf das reduzierte Umsatzniveau
zurückzuführen. Zum anderen schlagen sich darin ein höherer Materialaufwand
aus der im Anstieg der Gesamtleistung erkennbaren Produktionsausweitung
sowie die höheren Aufwendungen zum planmäßigen Aufbau personeller Ressourcen
angesichts des für die Zukunft erwarteten dynamischen Wachstums nieder.

Auch wenn in den letzten Wochen in Deutschland und weiteren europäischen
Ländern erste Schritte zur Aufhebung der strengen 'Lockdown"-Maßnahmen
unternommen wurden, ist die aktuelle COVID-19-Pandemie voraussichtlich noch
nicht in absehbarer Zeit überwunden. Sie kann daher in der Zukunft die
Geschäftstätigkeit des AKASOL-Konzerns möglicherweise noch erheblich
beeinträchtigen und sich zum Beispiel auch in Produktionsstillstand,
Auftragsrückgang sowie in Materialrückständen innerhalb der Lieferkette
niederschlagen. Momentan sind zwar derartige Entwicklungen noch nicht
abzusehen, jedoch ist es aufgrund der derzeit sehr geringen Visibilität auch
nicht möglich, eventuelle Effekte auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage von AKASOL zu quantifizieren oder eine verlässliche Prognose für
das laufende Geschäftsjahr zu treffen. AKASOL wird diese umgehend vorlegen,
sobald die Auswirkungen von COVID-19 mit hinreichender Sicherheit
berücksichtigt werden können.

Die Quartalsmitteilung zum ersten Quartal 2020 steht auf der Internetseite
https://www.akasol.com/de/finanzberichte zum Download zur Verfügung.

Kontakt:

AKASOL AG, Isabel Heinen

Telefon: +49 (0) 6103 48567-26

E-Mail: isabel.heinen@akasol.com


Über AKASOL

AKASOL ist ein führender deutscher Entwickler und Hersteller von
Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge,
Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, sowie für Schiffe und Boote. Mit fast
30 Jahren Erfahrung ist AKASOL ein Pionier in der Entwicklung und
Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für kommerzielle Anwendungen.
Die Aktien der AKASOL AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Mit Unternehmenssitz in Deutschland betreibt AKASOL in Langen (Hessen) eine
Fertigungsanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr,
die bis 2020 auf bis zu 800 MWh ausgebaut werden wird. Nach Kenntnis von
AKASOL ist dies Europas größte
Lithium-Ionen-Batteriesystem-Produktionsanlage für Nutzfahrzeuge, die ab
2020 pro Jahr je nach Batteriegröße Batteriesysteme für bis zu 3.000
vollelektrische Busse oder für bis zu 6.000 mittelgroße Nutzfahrzeuge
produzieren kann.

Die Systeme von AKASOL werden gemäß Anforderungen der Branchenstandards
führender OEM-Kunden gefertigt. Zu den aktuellen Kunden zählen zwei der
weltweit führenden Nutzfahrzeughersteller, Alstom, Bombardier, Rolls-Royce
Power Systems (MTU Friedrichshafen) und viele mehr. AKASOL verfügt über ein
technologieunabhängiges Produktportfolio. Dies ermöglicht es dem
Unternehmen, orientiert an den individuellen Kundenbedürfnissen die besten
Batteriezellen und die beste Batteriechemie einzusetzen.

DISCLAIMER

Hierin enthaltene Aussagen könnten sogenannte 'zukunftsgerichtete Aussagen"
darstellen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind durch Wörter wie 'könnte",
'wird", 'sollte", 'plant", 'erwartet", 'sieht voraus", 'schätzt", 'glaubt",
'beabsichtigt", 'hat vor", 'zielen" oder deren negativer Form oder
entsprechenden Abwandlungen und vergleichbaren Begriffen erkennbar.

Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und
beinhalten eine Reihe bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten
sowie andere Faktoren, durch welche die tatsächlichen Ergebnisse,
Auslastungsgrade, Entwicklungen und Erfolge der Gruppe oder des
Industriezweigs, in dem sie tätig ist, grundlegend anders ausfallen können
als hier enthalten oder impliziert. Es sollte kein unangemessenes Vertrauen
in zukunftsgerichtete Aussagen gesetzt werden. Die Gruppe wird die hier
veröffentlichten zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen,
künftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen nicht aktualisieren oder
überprüfen.


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25.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    AKASOL AG
                   Landwehrstrasse 55
                   64293 Darmstadt
                   Deutschland
   Telefon:        +49 6151/800 500
   E-Mail:         info@akasol.com
   Internet:       www.akasol.com
   ISIN:           DE000A2JNWZ9
   WKN:            A2JNWZ
   Börsen:         Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
                   Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
                   Stuttgart, Tradegate Exchange
   EQS News ID:    1054115



   Ende der Mitteilung    DGAP News-Service
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1054115 25.05.2020

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